Angstdiagnostik: Grundlagen und Testverfahren by Jürgen Margraf, Silvia Schneider (auth.), Priv.-Doz. Dr.

By Jürgen Margraf, Silvia Schneider (auth.), Priv.-Doz. Dr. Jürgen Hoyer, Professor Dr. Jürgen Margraf (eds.)

Nur wer Angststörungen richtig diagnostiziert, kann sie auch erfolgreich behandeln!

Angst und Ängstlichkeit zeigen sich in vielfältiger Weise und werden auf ebenso vielfältige paintings gemessen und untersucht. Zum ersten Mal liegt nun ein vollständiger Überblick über Methoden, Verfahren und Anwendungsbereiche vor. In einem ausführlichen Katalogteil werden die derzeit zugänglichen Verfahren dargestellt:
- Kategoriale und dimensionale Angstdiagnostik,
- störungsunspezifische und spezifische Verfahren,
- publizierte und noch nicht publizierte Verfahren,
- Verfahren für Erwachsene, Kinder und spezielle Problemgruppen.

Knappe und präzise Informationen zur Testintention und Testbewährung erlauben eine verbesserte und ökonomischere Testauswahl in der Angstdiagnostik.

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Das REFA-Gedankengut: Eine Darstellung für den Kaufmann

Diese Abhandlung hat die Aufgabe, das in der Öffentlichkeit unter der Bezeichnung RE,FA-"System" bekannte Arbeitsstudienverfahren in gemeinverständliche[', dabei aber betriebswirtschaitlich-wissen­ schaftlich begründeter Gesamtdarstellung aufzuZieigen. Die Schwerpunkte der Betrachtung liegen einerseits auf den Fragen der Meßbarmachunig menschlicher Arbeit und einer darauf auf­ bauenden wirtschaftlich sachgemäßen Lohnermittlung; andererseits kommt es dem Verfasser darauf an, das einschlägige und in der Regel technisch .

Krise oder Wandel der Parteiendemokratie?

Symptome für eine Krise der Parteien gibt es viele, und doch stellt sich die Frage, ob die in Medien wie Wissenschaft häufig zu findenden Schwanengesänge auf die Parteiendemokratie nicht verfrüht sind. Die Festschrift zu Ehren Ulrich von Alemanns greift ein wichtiges Argument des renommierten Parteienforschers heraus, um aktuelle Probleme des Wandels von Parteien und Parteiensystemen zu diskutieren.

Amusie: Studien zur Pathologischen Psychologie der Akustischen Wahrnehmung und Vorstellung und Ihrer Strukturgebiete Besonders in Musik und Sprache

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer booklet records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen.

Anästhesie und kardiovaskuläres System

Es ist eine wesentliche Aufgabe des Anästhesisten, optimale Bedingungen für die Operation zu schaffen und deren physiologische und psychologische Folgen so weit wie möglich zu begrenzen, ja sie sogar völlig auszuschalten. Da kardio­ vaskuläre Erkrankungen bei chirurgisch behandelten Patienten nicht nur be­ sonders häufig, sondern auch mit einem hohen Risikopotential für den perioperativen Verlauf verknüpft sind, ist es nicht erstaunlich, daß das kardio­ vaskuläre method unverändert im Zentrum des Interesses und der Anstrengun­ gen der Anästhesiologie steht.

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Dieses Ausmaß an Standardisierung gewährleistet eine Maximierung der Objektivität und Reliabilität, doch stößt sie im klinischen Alltag auf wenig Akzeptanz. Kritisch ist hierzu auch anzumerken, dass bei dieser Art der Datenerfassung Fehlerquellen wie Antworttendenzen oder widersprüchliche Angaben des Patienten nicht berücksichtigt werden. U. zu einer erheblichen Validitätsminderung der Diagnosen kommen. Um dies zu analysieren, wäre eine Prüfung der Übereinstimmung von standardisierten und strukturierten Interviews notwendig.

Im Vergleich zu anderen erlernten Eigenschaften zeichnen sich erlernte Ängste durch eine besondere Löschungsresistenz und stärkere Generalisierung auf ähnliche Auslöser aus. Die bekanntesten Lernmechanismen sind klassisches und operantes Konditionieren (Verbindungen zwischen Reizen oder Reizen und Reaktionen werden durch gemeinsames Auftreten bzw. durch positive Konsequenzen der Reaktionen hergestellt), Imitations- bzw. Modellernen (Lernen am Vorbild) und Instruktionslernen (der Erwerb von Wissen durch direkte und indirekte Informationsvermittlung).

Nichtgenetische Faktoren sind eindeutig von großer Bedeutung (Reiss et al. 1991). Das genaue Ausmaß der genetischen Beteiligung ist unklar. B. Weiterhin ist unklar, was genau bei Angststörungen vererbt wird. Es kann derzeit nicht davon ausgegangen werden, dass eine spezifische Transmission für einzelnen Angststörungen vorliegt (Schneider 1995). Mit großer Sicherheit wird nicht die Störung an sich vererbt, sondern eine Bereitschaft (auch Vulnerabilität oder Prädisposition genannt) dazu, solche Störungen zu entwickeln.

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